@@ -66,11 +66,17 @@ Wenn Sie keine eigene Domain nutzen, lautet die URL „http://[Servicename]-[ext
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@@ -66,11 +66,17 @@ Wenn Sie keine eigene Domain nutzen, lautet die URL „http://[Servicename]-[ext
Nach Abschluss der Konfiguration klicken Sie auf „Deploy“. Coolify lädt das zugehörige Docker-Image und erstellt den Container. Nach kurzer Wartezeit erreichen Sie die Dokuwiki-Installation über die URL, auf die Sie unter „Links“ klicken können.
Nach Abschluss der Konfiguration klicken Sie auf „Deploy“. Coolify lädt das zugehörige Docker-Image und erstellt den Container. Nach kurzer Wartezeit erreichen Sie die Dokuwiki-Installation über die URL, auf die Sie unter „Links“ klicken können.
Webanwendung konfigurieren: Coolify nimmt Ihnen die komplette Installation ab, die Schritte der Ersteinrichtung müssen Sie aber selbst erledigen. Was hier nötig ist, hängt von der jeweiligen Anwendung ab. So ist etwa bei Dokuwiki zu beachten, dass standardmäßig keine Benutzeranmeldung konfiguriert ist. Jeder, der die URL kennt, kann die Seiten lesen und bearbeiten. Um das zu ändern, rufen Sie „http://[Meine-Domain]/install.php?l=de“ auf. Füllen Sie das Formular mit den Zugangsdaten für den administrativen Benutzer aus. Unter „Anfangseinstellungen der Zugangskontrolle (ACL)“ wählen Sie den Eintrag „Geschlossenes Wiki (Lesen, Schreiben und Hochladen nur für registrierte Benutzer)“ oder „Öffentliches Wiki (Lesen für alle, Schreiben und Hochladen nur für registrierte Benutzer)“. Klicken Sie zum Abschluss auf „Speichern“ und danach auf den Link „neues DokuWiki“. Nach der Anmeldung können Sie auf „Admin –› Benutzerverwaltung“ gehen und weitere Benutzer anlegen.
Webanwendung konfigurieren: Coolify nimmt Ihnen die komplette Installation ab, die Schritte der Ersteinrichtung müssen Sie aber selbst erledigen. Was hier nötig ist, hängt von der jeweiligen Anwendung ab. So ist etwa bei Dokuwiki zu beachten, dass standardmäßig keine Benutzeranmeldung konfiguriert ist. Jeder, der die URL kennt, kann die Seiten lesen und bearbeiten. Um das zu ändern, rufen Sie „http://[Meine-Domain]/install.php?l=de“ auf. Füllen Sie das Formular mit den Zugangsdaten für den administrativen Benutzer aus. Unter „Anfangseinstellungen der Zugangskontrolle (ACL)“ wählen Sie den Eintrag „Geschlossenes Wiki (Lesen, Schreiben und Hochladen nur für registrierte Benutzer)“ oder „Öffentliches Wiki (Lesen für alle, Schreiben und Hochladen nur für registrierte Benutzer)“. Klicken Sie zum Abschluss auf „Speichern“ und danach auf den Link „neues DokuWiki“. Nach der Anmeldung können Sie auf „Admin –› Benutzerverwaltung“ gehen und weitere Benutzer anlegen.
_Ersteinrichtung am Beispiel Dokuwiki: Aktivieren Sie die Zugangskontrolle und richten Sie ein Admin-Konto ein. Ein geschlossenes Wiki ist nur nach vorheriger Anmeldung erreichbar._
## Nextcloud über Coolify installieren
## Nextcloud über Coolify installieren
Die Suche im Ressourcenkatalog liefert für Nextcloud mehrere Ergebnisse, die sich durch die verwendete Datenbank unterscheiden. Der Eintrag ohne weiteren Zusatz nutzt eine Sqlite-Datenbank, die nicht sehr leistungsfähig ist und sich eher für Installationen mit geringem Datenvolumen eignet. Wer mehr benötigt, installiert Nextcloud mit einer Maria-DB-, My-SQL- oder Postgres-Datenbank. Die Leistung dieser Alternativen ist etwa identisch.
Die Suche im Ressourcenkatalog liefert für Nextcloud mehrere Ergebnisse, die sich durch die verwendete Datenbank unterscheiden. Der Eintrag ohne weiteren Zusatz nutzt eine Sqlite-Datenbank, die nicht sehr leistungsfähig ist und sich eher für Installationen mit geringem Datenvolumen eignet. Wer mehr benötigt, installiert Nextcloud mit einer Maria-DB-, My-SQL- oder Postgres-Datenbank. Die Leistung dieser Alternativen ist etwa identisch.
Die Einrichtung des Nextcloud-Containers erfolgt entsprechend wie für Dokuwiki beschrieben. Beim ersten Aufruf der Webseite vergeben Sie Benutzernamen und Passwort für den administrativen Nutzer. Unter „Database configuration“ wählen Sie das verwendete Datenbanksystem: „SQLite“, „MySQL/MariaDB“ oder „PostgreSQL“. Für Sqlite sind keine weiteren Angaben erforderlich, bei den anderen müssen Sie Benutzer, Passwort und Namen der Datenbank eintragen. Die Daten dafür zeigt Coolify unter „Service Specific Configuration“ an. Unter „Datenbank-Host“ geben Sie „nextcloud-db“ ein. Die Bezeichnung zeigt Coolify nicht an, sie entspricht aber dem Namen des Docker-Dienstes. Details zur Installation erfahren Sie nach einem Klick auf „Edit Compose File“. Die Hauptabschnitte enthalten jeweils die Namen der Dienste.
Die Einrichtung des Nextcloud-Containers erfolgt entsprechend wie für Dokuwiki beschrieben. Beim ersten Aufruf der Webseite vergeben Sie Benutzernamen und Passwort für den administrativen Nutzer. Unter „Database configuration“ wählen Sie das verwendete Datenbanksystem: „SQLite“, „MySQL/MariaDB“ oder „PostgreSQL“. Für Sqlite sind keine weiteren Angaben erforderlich, bei den anderen müssen Sie Benutzer, Passwort und Namen der Datenbank eintragen. Die Daten dafür zeigt Coolify unter „Service Specific Configuration“ an. Unter „Datenbank-Host“ geben Sie „nextcloud-db“ ein. Die Bezeichnung zeigt Coolify nicht an, sie entspricht aber dem Namen des Docker-Dienstes. Details zur Installation erfahren Sie nach einem Klick auf „Edit Compose File“. Die Hauptabschnitte enthalten jeweils die Namen der Dienste.
_Nextcloud mit Datenbank: Die nötigen Anmeldedaten zeigt Coolify an. Tragen Sie die Daten beim ersten Aufruf von Nextcloud ein, der Datenbankhost heißt immer „nextcloud-db“._
## Weitere Webanwendungen für Coolify
## Weitere Webanwendungen für Coolify
Coolify bietet zahlreiche Anwendungen für die schnelle Installation mit wenigen Mausklicks – die folgenden Beispiele sind nur eine kleine, prominente Auswahl:
Coolify bietet zahlreiche Anwendungen für die schnelle Installation mit wenigen Mausklicks – die folgenden Beispiele sind nur eine kleine, prominente Auswahl:
Audiobookshelf: Audiobookshelf stellt einen Server für gesprochene Audioinhalte im eigenen Netzwerk bereit. Außerdem kann die Software E-Books ausliefern, die sich auch auf dem Smartphone lesen lassen.
Audiobookshelf: Audiobookshelf stellt einen Server für gesprochene Audioinhalte im eigenen Netzwerk bereit. Außerdem kann die Software E-Books ausliefern, die sich auch auf dem Smartphone lesen lassen.
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@@ -84,7 +90,6 @@ Audiobookshelf: Audiobookshelf stellt einen Server für gesprochene Audioinhalte
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@@ -84,7 +90,6 @@ Audiobookshelf: Audiobookshelf stellt einen Server für gesprochene Audioinhalte
**Syncthing:** Diese Open-Source-Software kann ausgewählte Ordner zwischen Geräten im eigenen Netzwerk komfortabel synchronisieren. Sie können etwa den Ordner „Dokumente“ auf Ihrem Arbeits-PC mit einem Ordner auf einem anderen PC abgleichen, sodass beide die gleichen Dateien enthalten. Oder Sie synchronisieren den Bilderordner auf Ihrem Smartphone, damit Fotos automatisch auf dem PC landen.
**Syncthing:** Diese Open-Source-Software kann ausgewählte Ordner zwischen Geräten im eigenen Netzwerk komfortabel synchronisieren. Sie können etwa den Ordner „Dokumente“ auf Ihrem Arbeits-PC mit einem Ordner auf einem anderen PC abgleichen, sodass beide die gleichen Dateien enthalten. Oder Sie synchronisieren den Bilderordner auf Ihrem Smartphone, damit Fotos automatisch auf dem PC landen.
## Erweiterte Konfiguration der Webanwendungen
## Erweiterte Konfiguration der Webanwendungen
Coolify stellt die Anwendungen entweder über https://sslip.io oder die eigene Domain im Internet bereit. Das ist nicht in allen Fällen erwünscht und bei einigen Programmen auch nicht sinnvoll. Soll der Webdienst ausschließlich im lokalen Netzwerk verfügbar sein, öffnen Sie die Dienstkonfiguration und entfernen unter „Services“ nach einem Klick auf „Settings“ den Eintrag unter „Domains“. Bei einigen Anwendungen erscheint ein Hinweis auf den Port im Container, etwa „Required Port: 8096“. Wenn nicht, wird Port 80 verwendet.
Coolify stellt die Anwendungen entweder über https://sslip.io oder die eigene Domain im Internet bereit. Das ist nicht in allen Fällen erwünscht und bei einigen Programmen auch nicht sinnvoll. Soll der Webdienst ausschließlich im lokalen Netzwerk verfügbar sein, öffnen Sie die Dienstkonfiguration und entfernen unter „Services“ nach einem Klick auf „Settings“ den Eintrag unter „Domains“. Bei einigen Anwendungen erscheint ein Hinweis auf den Port im Container, etwa „Required Port: 8096“. Wenn nicht, wird Port 80 verwendet.
Klicken Sie auf „Save“, danach auf „<- Back“ und dann auf „Edit Compose File“. Unterhalb des Blocks „environment:“ fügen Sie den neuen Block „ports:“ ein und darunter eine Portzuweisung wie „- 8021:80“ (siehe Abbildung). Damit wird der Port 80 im Container dem Port 8021 Ihres Linux-PCs zugewiesen. Wenn der Container einen anderen Port wie 8086 benötigt, tragen Sie „- 8021:8096“ ein. Klicken Sie auf „Save“, schließen Sie den Dialog und klicken auf „Restart“. Die Webanwendung rufen Sie dann im lokalen Netz mit „http://[IP]:8021 oder http://[Rechnername]:8021“ auf. Da man jeden Port nur einmal verwenden kann, passen Sie 8021 im Beispiel für weitere Anwendungen an (8022, 8023 und so weiter).
Klicken Sie auf „Save“, danach auf „<- Back“ und dann auf „Edit Compose File“. Unterhalb des Blocks „environment:“ fügen Sie den neuen Block „ports:“ ein und darunter eine Portzuweisung wie „- 8021:80“ (siehe Abbildung). Damit wird der Port 80 im Container dem Port 8021 Ihres Linux-PCs zugewiesen. Wenn der Container einen anderen Port wie 8086 benötigt, tragen Sie „- 8021:8096“ ein. Klicken Sie auf „Save“, schließen Sie den Dialog und klicken auf „Restart“. Die Webanwendung rufen Sie dann im lokalen Netz mit „http://[IP]:8021 oder http://[Rechnername]:8021“ auf. Da man jeden Port nur einmal verwenden kann, passen Sie 8021 im Beispiel für weitere Anwendungen an (8022, 8023 und so weiter).
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@@ -100,4 +105,12 @@ und tragen stattdessen die Zeilen aus der Abbildung ein. Fügen Sie außerdem de
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@@ -100,4 +105,12 @@ und tragen stattdessen die Zeilen aus der Abbildung ein. Fügen Sie außerdem de
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sudo chmod -R 777 /jellyfin
sudo chmod -R 777 /jellyfin
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Sie können jetzt Dateien in die Ordner „/jellyfin/movies“ und „/jellyfin/tvshows“ kopieren und in Jellyfin Medienbibliotheken für diese Ordner erstellen.
Sie können jetzt Dateien in die Ordner „/jellyfin/movies“ und „/jellyfin/tvshows“ kopieren und in Jellyfin Medienbibliotheken für diese Ordner erstellen.
_Lokale Webanwendung: Die Definition unter „ports:“ sorgt dafür, dass bei diesem Beispiel der Port 80 (Webserver) im Container im Netzwerk über den Port 8021 erreichbar ist._