@@ -18,7 +18,9 @@ Wer den Server im Arbeits- oder Wohnzimmer aufstellen muss, sollte die Geräusch
In Arbeitsrechnern bewirkt eine SSD einen deutlichen Geschwindigkeitsschub, insbesondere beim Systemstart. Einen Server starten Sie aber in der Regel nicht ständig neu, weshalb auch eine herkömmliche Festplatte ausreicht. Wenn vorhanden, kann man auch eine kleine SSD für das System und eine oder mehrere Festplatten als Datenspeicher verwenden. Im Prinzip eignet sich jede Festplatte, für den Dauerbetrieb sollte man jedoch auf die etwas teureren NAS-Festplatten setzen. Der Strombedarf steigt mit jeder zusätzlichen Festplatte, sinkt allerdings wieder, wenn niemand auf den Server zugreift und die Festplatten in den Ruhemodus wechseln.
{width=406 height=296} _Mehr Platz für Dateien: Externe 3,5-Zoll-Festplatten bieten eine preisgünstige Erweiterung des Datenspeichers, brauchen aber deutlich mehr Strom als 2,5-Zoll-Laufwerke._
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_Mehr Platz für Dateien: Externe 3,5-Zoll-Festplatten bieten eine preisgünstige Erweiterung des Datenspeichers, brauchen aber deutlich mehr Strom als 2,5-Zoll-Laufwerke._
Bei Notebooks, Mini-PCs oder Ein-Platinencomputern ist man auf USB-Festplatten für die Erweiterung des Speichers angewiesen. Externe 3,5-Zoll-Festplatten mit eigenem Netzteil benötigen zwischen 5 und 10 Watt und sind daher weniger optimal. 2,5-Zoll-Laufwerke kommen mit ungefähr 2 Watt aus und benötigen meist kein zusätzliches Netzteil.
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@@ -30,4 +32,8 @@ Einigermaßen aktuelle PCs besitzen in der Regel mindestens Gigabit-Ethernet. Di
Aktuelle SATA-Festplatten bieten bei sequenziellen Zugriffen (große Dateien) Transferraten von um die 200 MB/s, am USB-3.0-Port (5 GBit/s, USB 3.2 Gen 1×1) meist weniger. Deutlich höhere Geschwindigkeiten erreichen Sie mit SSDs, einem Raid-0-Verbund von Festplatten oder Laufwerken am USB-Port mit USB 3.2 Gen 2×1 oder höher (10 GBit/s und mehr). Dann kann sich ein schnellerer Ethernet-Adapter mit 2,5, 5 oder 10 GBit/s lohnen. Für PCs sind PCIe-Steckkarten verfügbar, für Notebooks USB-Adapter. Zusätzlich benötigen Sie einen Netzwerkswitch für die gewünschte Geschwindigkeit. Die anderen Geräte können bei Gigabit-Ethernet bleiben, die Gesamtbandbreite in Richtung Server erhöht sich jedoch.
_Schnelleres Netzwerk: Ein Switch mit 2,5 bis 10 GBit/s beschleunigt die Datenübertragung des Servers. Geräte mit Gigabit-Ethernet lassen sich daran ebenfalls anschließen._
Die Kosten für etwas schnelleres Ethernet sind überschaubar. USB- oder PCIe-Adapter für 2,5 GBit/s kosten etwa 50 Euro, eine 10-GBit/s-PCIe-Karte 80 Euro und ein Switch für bis zu 10 GBit/s etwa 100 Euro. Dazu kann noch ein SFP-Adapter für circa 40 Euro kommen, wenn im Switch keine RJ45-Buchse für ein Ethernet-Kabel verbaut ist. Den Switch sollten Sie in der Nähe des Servers unterbringen, damit ein kurzes Cat-6a-Kabel ausreicht. Für 2,5 GBit/s genügen die Cat-5e-Kabel, die Sie vielleicht schon verlegt haben. Kabel einer geringeren Kategorie können für kurze Entfernungen ausreichen, was aber nicht garantiert ist.