@@ -10,7 +10,7 @@ Ubuntu Server nutzt die gleiche Basis wie Desktop-Ubuntu oder Linux Mint. Es feh
**Schritt 1:** Laden Sie die ISO-Datei über https://ubuntu.com/download/server herunter. Ubuntu Server ist auch für den Raspberry Pi verfügbar.
**Schritt 2:** Im Installationssystem folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Wählen Sie Sprache und Tastaturbelegung und entscheiden Sie sich bei der Auswahl der Installationsbasis für „Ubuntu Server“. „Ubuntu Server (minimized)“ ist für spezialisierte Umgebungen gedacht, in denen man nur die wirklich nötigen Programme später manuell installieren möchte. Im Schritt „Guided storage configuration“ übernehmen Sie die Vorgaben. Der Installer richtet die Festplatte als Teil einer LVM-Gruppe ein (Logical Volume Manager). Der Vorteil: Sie können später weitere Datenträger zur Gruppe hinzufügen und den Speicherplatz bei Bedarf erweitern. Aktivieren Sie „Install OpenSSH Server“, damit Sie sich gleich nach der Installation über SSH mit dem Server verbinden können. Der Installer bietet außerdem einige Snap-Pakete zur automatischen Installation an, beispielsweise Nextcloud (siehe [[Kollaboration im Netz]]).
**Schritt 2:** Im Installationssystem folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Wählen Sie Sprache und Tastaturbelegung und entscheiden Sie sich bei der Auswahl der Installationsbasis für „Ubuntu Server“. „Ubuntu Server (minimized)“ ist für spezialisierte Umgebungen gedacht, in denen man nur die wirklich nötigen Programme später manuell installieren möchte. Im Schritt „Guided storage configuration“ übernehmen Sie die Vorgaben. Der Installer richtet die Festplatte als Teil einer LVM-Gruppe ein (Logical Volume Manager). Der Vorteil: Sie können später weitere Datenträger zur Gruppe hinzufügen und den Speicherplatz bei Bedarf erweitern. Aktivieren Sie „Install OpenSSH Server“, damit Sie sich gleich nach der Installation über SSH mit dem Server verbinden können. Der Installer bietet außerdem einige Snap-Pakete zur automatischen Installation an, beispielsweise Nextcloud (siehe [[Kollaboration im Netz|Kollaboration%20im%20Netz]]).
**Schritt 3:** Nach der Installation gehen Sie auf „Reboot Now“. Nach dem Serverstart probieren Sie die SSH-Verbindung auf Ihrem Arbeitsrechner im Terminal aus:
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@@ -18,6 +18,8 @@ Ubuntu Server nutzt die gleiche Basis wie Desktop-Ubuntu oder Linux Mint. Es feh
Ersetzen Sie die Platzhalter mit dem konfigurierten Benutzer- und Servernamen.
Eine Alternative zu Ubuntu ist Debian, mit dem Ubuntu verwandt ist. Das System bietet einen universellen Netzwerkinstaller, über den Sie auch einige Serverdienste einrichten können. Debian eignet sich vor allem für Nutzer, die ein klassisches Open-Source-System bevorzugen und Snap-Apps oder kommerzielle Optionen wie Ubuntu Pro nicht benötigen und gerne vermeiden.
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@@ -36,8 +38,8 @@ verwenden oder Software mit **apt install** \[Paketname\] installieren.
NAS-Distributionen verwenden einen schlanken Linux- oder Free-BSD-Unterbau und erleichtern die Konfiguration mit einer Weboberfläche. Dienste für Dateifreigaben stehen im Mittelpunkt, einige Systeme bieten jedoch Erweiterungen, um fast beliebige Webanwendungen einzurichten. Es gibt jedoch kleinere Einstiegshürden, weil Sie sich zuerst mit den Besonderheiten des jeweiligen Systems befassen müssen.
**Xigma NAS** (https://xigmanas.com) basiert auf Free BSD und unterstützt Dateifreigaben unter anderem über CIFS/SMB (Samba), SFTP und NFS. Weitere Dienste stehen etwa für einen Mediaserver (DLNA/UPnP), Webserver oder Syncthing (siehe [[Server als Datenspeicher nutzen]]) zur Verfügung. Xigma NAS lässt sich in Virtualbox oder auf einem PC mit 64-Bit-CPU installieren. Das System benötigt nur wenig Speicherplatz, weshalb ein USB-Stick mit 8 GB oder eine kleine SSD ausreichen. Zusätzliche Festplatten dienen dann als Datenspeicher. Eine ausführliche Dokumentation in englischer Sprache finden Sie unter www.xigmanas.com/wiki/doku.php.
**Xigma NAS** (https://xigmanas.com) basiert auf Free BSD und unterstützt Dateifreigaben unter anderem über CIFS/SMB (Samba), SFTP und NFS. Weitere Dienste stehen etwa für einen Mediaserver (DLNA/UPnP), Webserver oder Syncthing (siehe [[Server als Datenspeicher nutzen|Server%20als%20Datenspeicher%20nutzen]]) zur Verfügung. Xigma NAS lässt sich in Virtualbox oder auf einem PC mit 64-Bit-CPU installieren. Das System benötigt nur wenig Speicherplatz, weshalb ein USB-Stick mit 8 GB oder eine kleine SSD ausreichen. Zusätzliche Festplatten dienen dann als Datenspeicher. Eine ausführliche Dokumentation in englischer Sprache finden Sie unter www.xigmanas.com/wiki/doku.php.
**Open Media Vault** (OMV, www.openmedia vault.org) verwendet Debian als Basis und bietet Dienste für den Dateitransfer über SMB/CIFS (Samba), SFTP (SSH) und NFS. Mit Erweiterungen lässt sich der Funktionsumfang vergrößern, beispielsweise für DLNA-Medienstreaming. Das System kann auch Docker nutzen, womit sich die Anzahl der möglichen Serverdienste deutlich erhöht (siehe [[Webanwendungen für Heimserver]]). Die Installation läuft ähnlich wie bei Xigma NAS ab. Als Installationsziel eignen sich USB-Sticks oder kleine SSDs. 16 GB genügen, empfohlen sind aber 128 GB. Die ausführliche Dokumentation in englischer Sprache lesen Sie unter https://docs.openmediavault.org.
**Open Media Vault** (OMV, www.openmedia vault.org) verwendet Debian als Basis und bietet Dienste für den Dateitransfer über SMB/CIFS (Samba), SFTP (SSH) und NFS. Mit Erweiterungen lässt sich der Funktionsumfang vergrößern, beispielsweise für DLNA-Medienstreaming. Das System kann auch Docker nutzen, womit sich die Anzahl der möglichen Serverdienste deutlich erhöht (siehe [[Webanwendungen für Heimserver|Webanwendungen%20f%C3%BCr%20Heimserver]]). Die Installation läuft ähnlich wie bei Xigma NAS ab. Als Installationsziel eignen sich USB-Sticks oder kleine SSDs. 16 GB genügen, empfohlen sind aber 128 GB. Die ausführliche Dokumentation in englischer Sprache lesen Sie unter https://docs.openmediavault.org.
**Unraid** (https://unraid.net) ist eine kostenpflichtige Software, die Dateifreigaben unter anderem über SMB, NFS und FTP unterstützt. Stand Juni 2025 kostet die preisgünstigste Lizenz 49 Dollar. Der Schwerpunkt der Software liegt bei der Nutzung von Diensten in Docker-Containern und der Bereitstellung virtueller Maschinen im Netzwerk. Sie können eine 30-Tage-Testversion mit vollem Funktionsumfang ausprobieren, wofür ein Konto beim Anbieter und ein Aktivierungsschlüssel erforderlich sind. Unraid benötigt als Installationslaufwerk einen USB-Stick ab 32 GB. Die Installation auf anderen Laufwerken wird nicht unterstützt. Die Lizenz ist dann an den USB-Stick gebunden. Linux-Nutzer laden ein ZIP-Archiv über https://docs.unraid.net/unraid-os/download_list herunter und extrahieren es auf einen FAT32-formatierten Stick (siehe https://docs.unraid.net/unraid-os/getting-started/manual-install-method).